Was passiert beim Bestatter? Ablauf, Dauer und Gespräch

Ruhiger Beratungstisch aus hellem Holz mit aufgeschlagenem Katalog, Notizblock und Füllfederhalter, einer weißen Lilie und einer brennenden Kerze – Sinnbild für das Beratungsgespräch beim Bestatter

Wenn ein Angehöriger gestorben ist, führt einer der ersten Wege zum Bestatter – und die meisten Menschen sitzen dort zum ersten Mal im Leben. Entsprechend groß ist die Unsicherheit: Was erwartet mich, was muss ich mitbringen, was wird von mir verlangt? Beim Bestatter findet ein Beratungsgespräch statt: Gemeinsam werden die Bestattungsart, Sarg oder Urne, die Trauerfeier und alle Formalitäten besprochen. Der Bestatter erfasst die Daten des Verstorbenen, klärt Ihre Wünsche und erstellt am Ende einen schriftlichen Kostenvoranschlag. Das Gespräch dauert in der Regel etwa eine Stunde und ist meist kostenlos und unverbindlich.

Dieser Ratgeber begleitet Sie durch den kompletten Termin – von der Vorbereitung über den Ablauf und die typischen Fragen bis zur Verabschiedung am Sarg. Er zeigt, was besprochen wird, welche Unterlagen Sie brauchen und worauf Sie achten sollten, damit Sie gut vorbereitet und ohne unnötigen Druck in das Gespräch gehen.

Was passiert beim Bestatter? Der Ablauf im Überblick

Ein Termin beim Bestatter folgt fast immer derselben Reihenfolge: erst die Daten und die Bestattungsart, dann die Ausstattung, danach die Trauerfeier und zum Schluss die Kosten. Diese Übersicht zeigt die typischen Phasen – die Einzelheiten erklären wir anschließend Schritt für Schritt.

PhaseWas passiert
1. Daten erfassenAngaben zum Verstorbenen und zum Auftraggeber, Personenstand, Konfession, vorhandene Vorsorge
2. Bestattungsart wählenErd-, Feuer-, See- oder Baumbestattung – davon hängt fast alles Weitere ab
3. AusstattungSarg oder Urne, Kleidung des Verstorbenen, Zubehör (aus Katalog oder Ausstellung)
4. Trauerfeier & GrabFriedhof und Grabart, Termin, Trauerhalle, Musik, Blumen, Trauerredner, Trauerdruck
5. FormalitätenSterbeurkunde, Abmeldungen, Termine mit Friedhof und Krematorium – der Bestatter übernimmt das für Sie
6. KostenSchriftlicher Kostenvoranschlag mit Einzelposten zum Mitnehmen

Das Gespräch findet im Bestattungshaus statt – auf Wunsch aber auch bei Ihnen zu Hause. Nicht jeder Punkt braucht gleich viel Zeit, und nicht alles muss im ersten Termin entschieden werden: Vieles lässt sich in Ruhe nachreichen.

Was passiert vor dem Termin beim Bestatter?

Bevor der Bestatter tätig werden darf, muss ein Arzt den Tod feststellen und den Totenschein ausstellen – das ist der einzige wirklich eilige Schritt. Erst mit dieser ärztlichen Todesbescheinigung beginnt die Arbeit des Bestatters. Wer die Reihenfolge kennt, spart sich unnötige Hektik:

  1. Arzt verständigen: Er führt die Leichenschau durch und stellt den Totenschein aus. Wer den Totenschein ausstellt und warum das ausschließlich ein Arzt darf, erklären wir gesondert.
  2. In Ruhe verabschieden: Ein Verstorbener muss nicht sofort abgeholt werden. Je nach Bundesland darf der Leichnam einige Stunden – häufig bis zu 36 Stunden – zu Hause bleiben.
  3. Bestatter kontaktieren: Nun rufen Sie den Bestatter an. Wann genau der richtige Zeitpunkt ist, lesen Sie im Ratgeber dazu, wann man den Bestatter anrufen sollte.

Es gibt keinen Grund, noch in der Nacht oder am selben Tag zum Bestatter zu eilen. Akut notwendig ist allein die ärztliche Todesfeststellung; die Beauftragung des Bestatters und das Beratungsgespräch haben Zeit. Diese Ruhe ist wichtig, denn im Gespräch treffen Sie eine Reihe von Entscheidungen, die sich später kaum noch ändern lassen. Einen vollständigen Überblick über die ersten Schritte gibt unser Leitfaden dazu, was im Todesfall zu tun ist.

Wie lange dauert ein Termin beim Bestatter?

Ein Beratungsgespräch beim Bestatter dauert in der Regel etwa 45 bis 60 Minuten; eine vollständige Bestattungsplanung mit allen Details kann sich auf bis zu zwei Stunden ausdehnen. Wie lange es tatsächlich dauert, hängt vor allem davon ab, wie viel im Vorfeld schon geklärt ist und wie viele Wünsche Sie haben.

  • Rund eine Stunde ist der übliche Rahmen für ein normales Erstgespräch, in dem die wesentlichen Entscheidungen getroffen werden.
  • Bis zu zwei Stunden kann es dauern, wenn eine aufwendige Trauerfeier geplant, viele Einzelheiten besprochen oder mehrere Angebote verglichen werden.
  • Mehrere Termine sind möglich – etwa wenn Sie zunächst nur das Nötigste regeln und Details wie Musik, Trauerdruck oder Grabgestaltung später nachreichen. Auch das Abschließen eines Vorsorgevertrags zu Lebzeiten erstreckt sich häufig über mehr als ein Gespräch.

Diese Zeitangaben sind Richtwerte aus der Praxis, keine festen Vorgaben. Planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein, damit Sie keine Entscheidung unter Zeitdruck treffen müssen. Ein seriöser Bestatter drängt Sie ohnehin nicht.

Was wird beim Bestatter besprochen?

Im Gespräch wird die gesamte Bestattung geplant: von der Bestattungsart über Sarg oder Urne und die Trauerfeier bis zu Grab, Blumen und Trauerdruck. Der Bestatter geht die Punkte meist in einer sinnvollen Reihenfolge durch, weil viele Entscheidungen aufeinander aufbauen. Besprochen werden typischerweise:

  • Die Bestattungsart als erste und wichtigste Weiche – Erdbestattung, Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung, See- oder Baumbestattung. Welche Möglichkeiten es gibt, zeigt unser Überblick über die Bestattungsarten in Deutschland.
  • Sarg oder Urne in der gewünschten Ausführung sowie die Kleidung des Verstorbenen. Zur Orientierung: unser Ratgeber dazu, was Särge kosten.
  • Friedhof und Grabart – Wahlgrab, Reihengrab, Urnengrab oder eine anonyme Beisetzung – und der Beisetzungstermin.
  • Die Trauerfeier: Trauerhalle, musikalische Gestaltung, ein Trauerredner oder die Abstimmung mit dem Pfarrer, Blumenschmuck für Sarg, Halle und Grab. Wie eine Trauerfeier abläuft und gestaltet wird, beschreiben wir ausführlich in einem eigenen Ratgeber.
  • Der Trauerdruck: Traueranzeigen in der Zeitung, Trauer- und Danksagungskarten, Texte für Kranzschleifen.
  • Die Formalitäten, die der Bestatter für Sie übernimmt – allen voran die Beantragung der Sterbeurkunde beim Standesamt.
  • Die Kosten, die am Ende in einem transparenten Angebot zusammengefasst werden.

Sie müssen nicht auf alles eine fertige Antwort haben. Es genügt, Ihre ungefähren Vorstellungen zu schildern – der Bestatter macht daraus konkrete Vorschläge und erklärt, welche Folgen jede Entscheidung hat.

Was fragt der Bestatter?

Der Bestatter fragt zunächst die persönlichen Daten des Verstorbenen und dann nach Ihren Wünschen zur Bestattung – nicht, um neugierig zu sein, sondern weil er diese Angaben für Urkunden und Behörden braucht. Rechnen Sie mit Fragen zu diesen Themen:

  • Angaben zum Verstorbenen: vollständiger Name, Geburtsdatum und -ort, Personenstand (ledig, verheiratet, verwitwet, geschieden), letzter Wohnort. Diese Daten benötigt das Standesamt für die Sterbeurkunde.
  • Ihre Rolle: wer der Auftraggeber ist und in welchem Verhältnis Sie zum Verstorbenen stehen.
  • Die Bestattungsart und der gewünschte Beisetzungsort oder ein vorhandenes Familiengrab.
  • Konfession und weltanschaulicher Rahmen: kirchliche oder weltliche Trauerfeier, gewünschte Rituale.
  • Vorhandene Vorsorge: ob der Verstorbene eine Bestattungsverfügung, einen Vorsorgevertrag oder eine Sterbegeldversicherung hinterlassen hat. Solche Festlegungen haben Vorrang vor allem anderen.
  • Persönliche Wünsche: die Kleidung, in der der Verstorbene aufgebahrt werden soll, Lieblingsmusik, Beigaben in den Sarg, besondere Vorstellungen zur Feier.

Wenn Sie eine Antwort nicht sofort wissen, ist das kein Problem – vieles lässt sich nachreichen. Es hilft, wenn Sie die wichtigsten Papiere und ein paar Gedanken zu den Wünschen des Verstorbenen bereits mitbringen.

Welche Unterlagen muss man zum Bestatter mitbringen?

Zum Termin brauchen Sie den Personalausweis und die Personenstandsurkunden des Verstorbenen sowie den ärztlichen Totenschein – welche Urkunde genau, hängt vom Familienstand ab. Die folgende Übersicht hilft beim Zusammenstellen:

SituationBenötigte Unterlagen
ImmerPersonalausweis oder Reisepass des Verstorbenen, Totenschein (ärztliche Todesbescheinigung)
Ledigzusätzlich die Geburtsurkunde
Verheiratetzusätzlich die Heiratsurkunde bzw. das Familienstammbuch
VerwitwetHeiratsurkunde und die Sterbeurkunde des vorverstorbenen Partners
GeschiedenGeburtsurkunde und das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

Bringen Sie außerdem mit, was im Einzelfall wichtig ist: einen Bestattungsvorsorgevertrag oder eine Bestattungsverfügung, Versicherungspolicen (Lebens- oder Sterbegeldversicherung), Unterlagen zu einem vorhandenen Familiengrab (Lage, Grabart, Nummer) sowie gegebenenfalls ein Testament. Eine ausführliche Aufstellung finden Sie in unserem Ratgeber dazu, welche Unterlagen der Bestatter braucht.

Ein häufiges Missverständnis: Die Sterbeurkunde selbst müssen Sie nicht mitbringen – die gibt es erst nach dem Termin. Der Bestatter beantragt sie für Sie beim Standesamt; erst danach steht sie für Bank, Versicherungen und Ämter zur Verfügung.

Was kann man den Bestatter fragen?

Fragen Sie ausdrücklich nach einem schriftlichen Kostenvoranschlag mit Einzelposten – ein seriöser Bestatter legt seine Preise offen und verweigert die Aufschlüsselung nicht. Sie sind der Auftraggeber und dürfen alles klären, was Ihnen unklar ist. Diese Fragen lohnen sich besonders:

  • „Können Sie mir ein schriftliches Angebot mit allen Einzelposten geben?” So sehen Sie genau, wofür Sie zahlen.
  • „Welche Leistungen sind im Preis enthalten – und welche Fremdkosten kommen noch dazu?” Friedhofsgebühren, Krematorium und Behördenkosten laufen oft zusätzlich auf.
  • „Was kostet die Bestattung insgesamt, ungefähr?” Für eine erste Einordnung hilft unser Überblick, was eine Beerdigung kostet.
  • „Gibt es eine günstigere Variante, die trotzdem würdevoll ist?” Wo sich sparen lässt, zeigt der Ratgeber zur günstigsten Bestattung.
  • „Kann ich mich vom Verstorbenen verabschieden?” und „Wie und wo wird er aufgebahrt?”
  • „Wann kommt die Rechnung, und wie wird bezahlt?” Details dazu klärt unser Beitrag, wann die Rechnung vom Bestatter kommt.

Es spricht nichts dagegen, zwei bis drei Angebote verschiedener Bestatter zu vergleichen – die Preise für dieselbe Leistung gehen deutlich auseinander. Ein guter Bestatter hat dafür Verständnis.

Wie läuft eine Verabschiedung beim Bestatter ab?

Auf Wunsch können Sie sich beim Bestatter persönlich vom Verstorbenen verabschieden – entweder am offenen Sarg oder im engsten Kreis am geschlossenen Sarg. Diese Abschiednahme ist freiwillig und findet in einem ruhigen Raum statt, meist in einer Aufbahrungshalle des Bestatters oder in der Friedhofskapelle. Man unterscheidet zwei Formen:

  • Offene Aufbahrung: Der Sargdeckel ist geöffnet, der Verstorbene ist sichtbar. Zuvor sorgt der Bestatter für eine würdige hygienische und kosmetische Versorgung. Angehörige können in Ruhe Abschied nehmen, den Verstorbenen berühren oder ansprechen und ihm eine Beigabe in den Sarg legen.
  • Geschlossene Aufbahrung: Der Sarg bleibt geschlossen und wird mit Blumen und Kerzen geschmückt. Diese Form wählen die meisten Angehörigen.

Ob offen oder geschlossen, ob allein oder gemeinsam – das entscheiden Sie. Eine Abschiednahme kann helfen, den Tod zu begreifen und bewusst loszulassen. Wer sich das nicht zutraut, muss es nicht tun; auch das ist völlig in Ordnung. Der Bestatter richtet sich nach Ihren Bedürfnissen.

Was muss man beim Bestatter beachten?

Das Wichtigste: Lassen Sie sich nicht drängen, bestehen Sie auf transparenten Preisen und nehmen Sie am besten eine vertraute Person mit. In der emotionalen Ausnahmesituation nach einem Todesfall trifft es sich leichter zu zweit. Diese Punkte sollten Sie im Blick behalten:

  • Das Erstgespräch ist in der Regel kostenlos und unverbindlich. Eine Beratungsgebühr darf ein Bestatter nur berechnen, wenn er Sie vorher ausdrücklich darüber informiert und Sie zustimmen. Fragen Sie im Zweifel nach.
  • Eine Begleitperson hilft. Verbraucherschützer empfehlen, eine verwandte oder befreundete Person mitzunehmen – sie behält den Überblick und achtet mit auf klare Absprachen.
  • Preise gehören schriftlich festgehalten. Nehmen Sie eine Auftragsliste mit Einzelposten mit nach Hause. Was mündlich vereinbart wird, sollte auch auf dem Papier stehen.
  • Kein Zeitdruck. Ein seriöser Bestatter lässt Ihnen Zeit für Entscheidungen und drängt nicht zu teuren Zusatzleistungen.
  • Auf Qualität und Transparenz achten. Anzeichen für einen guten Bestatter sind eine nachvollziehbare Preisgestaltung, ein klarer Hinweis auf Fremdkosten, qualifiziertes Personal und eine ständige Erreichbarkeit.

Prüfen Sie vor dem Termin außerdem, ob der Verstorbene eigene Wünsche hinterlassen hat – in einer Bestattungsverfügung oder einem Vorsorgevertrag. Solche Festlegungen haben Vorrang und ersparen Ihnen manche schwere Entscheidung.

Was passiert nach dem Termin und nach der Bestattung?

Nach dem Beratungsgespräch übernimmt der Bestatter die Organisation – Sie selbst müssen sich in dieser Phase um kaum etwas kümmern. Er beantragt die Sterbeurkunde, stimmt die Termine mit Friedhof und Krematorium ab, kümmert sich um Trauerdruck und Blumen und bereitet die Trauerfeier vor. Was der Bestatter in dieser Zeit im Einzelnen erledigt, beschreibt unser Ratgeber dazu, was ein Bestatter macht.

Nach der Beisetzung enden die Aufgaben des Bestatters weitgehend, und einige Dinge bleiben bei den Angehörigen:

  • Grabmal und Grabpflege: Bei einem Erdgrab muss sich der Boden erst setzen, bevor ein Grabstein gesetzt werden kann – das dauert oft mehrere Monate. Den Grabstein vermittelt häufig ein Steinmetz.
  • Danksagungen: Karten an alle, die kondoliert oder an der Feier teilgenommen haben.
  • Nachlass und Ämter: Kündigung von Verträgen, Meldungen an Versicherungen und Rentenversicherung, die Regelung des Erbes.

Diese Schritte laufen über Wochen und Monate. Eine Orientierung, wann welche Beisetzung überhaupt stattfindet, gibt unser Beitrag dazu, wann die Beerdigung nach dem Tod erfolgt.

Häufige Fragen zum Termin beim Bestatter

Was passiert beim Bestatter? Beim Bestatter findet ein Beratungsgespräch statt, in dem die gesamte Bestattung geplant wird. Der Bestatter erfasst die Daten des Verstorbenen, gemeinsam werden die Bestattungsart, Sarg oder Urne, die Trauerfeier, das Grab und der Trauerdruck festgelegt. Am Ende erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag. Die Formalitäten wie die Sterbeurkunde übernimmt der Bestatter anschließend für Sie.

Wie lange dauert ein Gespräch beim Bestatter? Ein Beratungsgespräch dauert in der Regel etwa 45 bis 60 Minuten. Eine ausführliche Bestattungsplanung mit vielen Details kann sich auf bis zu zwei Stunden ausdehnen. Oft sind auch mehrere kürzere Termine möglich, wenn Sie nicht alles auf einmal entscheiden möchten. Planen Sie lieber etwas mehr Zeit ein, damit Sie nicht unter Druck geraten.

Was fragt der Bestatter? Der Bestatter fragt die persönlichen Daten des Verstorbenen (Name, Geburtsdatum, Personenstand, Wohnort), Ihre Rolle als Auftraggeber, die gewünschte Bestattungsart und den Beisetzungsort, die Konfession, vorhandene Vorsorge sowie persönliche Wünsche wie Kleidung, Musik und Beigaben. Diese Angaben braucht er für die Urkunden und die Organisation.

Was muss man zum Bestatter mitbringen? Immer den Personalausweis des Verstorbenen und den ärztlichen Totenschein. Je nach Familienstand kommen hinzu: bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Verheirateten die Heiratsurkunde, bei Verwitweten zusätzlich die Sterbeurkunde des Partners, bei Geschiedenen das Scheidungsurteil. Nützlich sind außerdem ein Vorsorgevertrag, Versicherungspolicen und Unterlagen zu einem Familiengrab.

Kostet das Erstgespräch beim Bestatter etwas? Das Beratungsgespräch ist in der Regel kostenlos und unverbindlich. Eine Gebühr darf der Bestatter nur verlangen, wenn er Sie vorher ausdrücklich darauf hinweist und Sie zustimmen. Sie können und sollten mehrere Angebote einholen, um die Leistungen und Preise zu vergleichen.

Kann ich mich beim Bestatter vom Verstorbenen verabschieden? Ja. Auf Wunsch ist eine persönliche Abschiednahme möglich – am offenen Sarg, bei dem der Verstorbene sichtbar ist, oder am geschlossenen, geschmückten Sarg. Sie findet in einem ruhigen Raum statt und ist freiwillig. Der Bestatter richtet sich nach Ihren Bedürfnissen.

Muss man sofort zum Bestatter? Nein. Akut notwendig ist nur die ärztliche Todesfeststellung durch einen Arzt. Danach dürfen Sie sich in Ruhe verabschieden – ein Verstorbener darf je nach Bundesland einige Stunden zu Hause bleiben – und den Bestatter in Ruhe auswählen. Es besteht kein Grund, noch in der Nacht oder am selben Tag zu handeln.

Dieser Text bietet eine allgemeine Orientierung und ersetzt keine rechtliche, steuerliche oder individuelle Beratung. Abläufe, Fristen und Kosten können je nach Bundesland, Kommune und Bestattungsinstitut abweichen – im Zweifel hilft ein persönliches Beratungsgespräch.